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Hans Koller

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Steigende Spritpreise: MdB Hans Koller fordert volle Transparenz und konsequentes Vorgehen gegen mögliche Preismanipulationen

Passau. Die aktuell steigenden Spritpreise aufgrund des Iran-Krieges sorgen bundesweit für wachsende Verunsicherung bei Verbraucherinnen und Verbrauchern. Auch der Bundestagsabgeordnete Hans Koller sieht hier dringend Klärungsbedarf. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat deshalb bereits angekündigt, die Preisentwicklung genauer überprüfen zu lassen.

„Ein Versorgungsengpass ist derzeit nicht erkennbar. Umso wichtiger ist jetzt volle Transparenz“, erklärt MdB Koller. Wenn die Preise an den Zapfsäulen dennoch weiter steigen, müsse klar nachvollziehbar sein, wie diese Entwicklung zustande kommt.

Der Abgeordnete stellt klar, dass es nicht akzeptabel wäre, wenn einzelne Marktteilnehmer die Situation ausnützen würden: Es darf nicht sein, dass sich einige auf Kosten der Verbraucherinnen und Verbraucher die Taschen füllen. Die Preisentwicklung muss deshalb genau beobachtet werden.“

Sollte sich herausstellen, dass steigende Preise nicht sachlich begründet sind, fordert Koller entschlossenes Handeln der Politik. „Wenn Preise ohne nachvollziehbaren Grund nach oben gehen, müssen Maßnahmen ergriffen werden.“

Als mögliches Instrument verweist Koller auf Regelungen im europäischen Ausland. In Österreich dürfen Tankstellen ihre Preise beispielsweise nur einmal pro Tag erhöhen. Eine solche Begrenzung könne dazu beitragen, kurzfristige Preissprünge einzudämmen und mehr Transparenz für Verbraucher zu schaffen.

„Solche Modelle sollte auch für Deutschland ernsthaft geprüft werden“, so der Bundestagsabgeordnete. Ziel müsse ein fairer Markt sein, in dem nachvollziehbare Preise gelten und Verbraucherinnen und Verbraucher nicht benachteiligt werden.