Passau. Wie wirken sich politische Entscheidungen aus Berlin und Brüssel auf Unternehmen, Beschäftigte und Verbraucher vor Ort aus? Dieser Frage ging der heimische Bundestagsabgeordnete Hans Koller bei einem Besuch der Erich Röhr GmbH in Passau nach. Gemeinsam mit den Geschäftsführern Martin Weidinger und Thomas Anetsmann sowie Vertretern des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und der Kfz-Innung Niederbayern informierte sich Koller bei einem Rundgang durch Autohaus, Werkstatt und Lackiererei über die Herausforderungen eines modernen Mobilitätsunternehmens.
Im Mittelpunkt des Austauschs standen aktuelle Entwicklungen rund um die Transformation der Automobilbranche. Themen waren unter anderem die Zukunft einer bezahlbaren und nachhaltigen Mobilität, die zunehmende Digitalisierung von Fahrzeugen sowie neue nationale und europäische Regulierungsvorhaben und deren mögliche Auswirkungen auf Betriebe und Verbraucher.
MdB Hans Koller zeigte sich beeindruckt von der Innovationskraft und den hohen Investitionen, mit denen sich die Firmengruppe Röhr auf die Mobilität der Zukunft vorbereitet.
„Als Bundestagsabgeordneter ist es mir wichtig, nicht nur über Mobilität zu sprechen, sondern mir vor Ort anzusehen, welche Auswirkungen politische Entscheidungen auf Betriebe und Verbraucher haben. Der direkte Austausch mit den Unternehmen liefert dafür wertvolle Impulse. Gerade im Stadt- und Landkreis Passau wird deutlich, welche Bedeutung mittelständische Autohäuser und Werkstätten für Beschäftigung, Ausbildung und die Mobilität der Menschen haben. Unser Ziel muss es sein, Mobilität bezahlbar, nachhaltig und zugleich wirtschaftlich tragfähig zu gestalten. Nur so schaffen wir Lösungen, die sowohl den Verbrauchern als auch unserer regionalen Wirtschaft zugutekommen“, betonte Koller.
Die Geschäftsführung der Erich Röhr GmbH erläuterte anhand konkreter Praxisbeispiele, wie sich neue gesetzliche Vorgaben auf den Betriebsalltag, Investitionen und den Gebrauchtwagenmarkt auswirken können. Dabei wurde deutlich, dass nachhaltige Mobilität nicht nur technologische Innovationen, sondern auch praxistaugliche und rechtssichere Rahmenbedingungen erfordert.
Zum Abschluss bedankte sich MdB Hans Koller für den offenen Austausch. Der direkte Dialog mit Unternehmen aus der Region sei unverzichtbar, um wirtschaftliche Entwicklungen und die Auswirkungen politischer Entscheidungen realitätsnah bewerten und in die parlamentarische Arbeit einfließen lassen zu können.
Im Bild v. l. n. r.: Walter Anetsmann, Michael Briante, Josef Huber, Hans Koller, Stephan Lerchl, Martin Weidinger
Foto: D. Rexhaj