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Hans Koller

Zukunftsorientiert, bürgernah, verläßlich

MdB Hans Koller auf Antrittsbesuch bei Bürgermeister Josef Füllmeier in Haarbach

Haarbach. 95 Prozent der Stimmen – mit diesem Ergebnis wurde Josef Füllmeier zum neuen Bürgermeister der Gemeinde Haarbach gewählt. Für den Bundestagsabgeordneten Hans Koller war der Antrittsbesuch deshalb nicht nur eine Gelegenheit zum politischen Austausch, sondern auch, um persönlich zu einem besonderen Wahlerfolg zu gratulieren. „Ich fahre immer gerne nach Haarbach. Ich erinnere mich noch gut an unsere gemeinsame Wahlveranstaltung und freue mich, dass die Bürgerinnen und Bürger dir dieses große Vertrauen ausgesprochen haben.“

Gemeinsam mit dem ersten Bürgermeister sowie dem zweiten Bürgermeister Tobias Birchinger und dem dritten Bürgermeister Günther Meier sprach Koller über die aktuellen Herausforderungen der Gemeinde. Dabei wurde deutlich, dass sich die Themen vieler Kommunen ähneln: steigende Kosten, knappe finanzielle Spielräume und gleichzeitig hohe Erwartungen an die öffentliche Infrastruktur.

Josef Füllmeier machte deutlich, wie wichtig ihm dabei der direkte Kontakt zur Landes- und Bundespolitik ist. „Grundsätzlich sind die Berührungspunkte zwischen Bund und Kommune nicht groß. Aber wenn sich Möglichkeiten ergeben, freuen wir uns über einen guten Austausch.“ Gerade bei Investitionen wünsche sich die Gemeinde weitere Unterstützung. So sprach Füllmeier einige geplante Projekte an, die Wasserversorgung sowie die steigenden Kosten bei der Beschaffung neuer Feuerwehrfahrzeuge an. „Der Geldbeutel reicht oftmals nur noch für die Pflichtaufgaben. Deshalb müssen wir jede Fördermöglichkeit genau prüfen.“

MdB Hans Koller verwies auf die angekündigten Hilfen für die Kommunen sowie die zusätzlichen Investitionsmittel des Bundes. „Ich weiß, dass viele Gemeinden finanziell zunehmend an ihre Grenzen stoßen. Genau deshalb müssen wir dafür sorgen, dass die Unterstützung auch dort ankommt, wo sie gebraucht wird.“ Mit Blick auf seine langjährige kommunalpolitische Erfahrung ergänzte er: „Politik ist oft das Bohren dicker Bretter.Viele Dinge brauchen Zeit, aber gerade bei den Kommunen dürfen wir nicht nachlassen.“

Auch die Auswirkungen bundespolitischer Entscheidungen wurden offen diskutiert. Dabei ging es unter anderem um die wirtschaftliche Entwicklung, die Stimmung in der Bevölkerung und die Kommunikation politischer Entscheidungen. Dritter Bürgermeister Günther Meier sprach an, dass viele Bürger derzeit den Eindruck hätten, es komme zu wenig bei ihnen an. „Wir brauchen ein Signal, dass etwas passiert. Das Geld wird weniger, die Kosten steigen und die Menschen erwarten zurecht Antworten.“

In diesem Zusammenhang wurde auch über das Sondervermögen des Bundes gesprochen. Koller betonte, dass dessen Wirkung häufig unterschätzt werde. „Das Sondervermögen wird öffentlich oft sehr kritisch diskutiert. Gleichzeitig profitieren viele Städte und Gemeinden ganz konkret davon. Diese Investitionen sind zweckgebunden und kommen direkt den Kommunen zugute – das muss in der öffentlichen Wahrnehmung noch stärker ankommen.“ Als Beispiel verwies er auf andere Kommunen im Wahlkreis, die dadurch erhebliche Mittel für Zukunftsinvestitionen erhalten hätten.

Zum Abschluss unterstrich der Bundestagsabgeordnete noch einmal den Gedanken hinter seinen Antrittsbesuchen. „Ich komme nicht vorbei, weil wir uns erst kennenlernen müssen. Mir geht es darum, ein klares Signal zu senden: Für unsere Bürgermeisterinnen und Bürgermeister gibt es von meiner Seite jederzeit einen kurzen Draht und ein offenes Ohr.“

Foto: Drin Rexhaj. (v.l.) MdB Hans Koller, dritter Bürgermeister Günther Meier, Kämmerin Christina Wagmann, erster Bürgermeister Josef Füllmeier und zweiter Bürgermeister Tobias Birchinger