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Hans Koller

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Hightech für die Energiewende: MdB Hans Koller besucht Flender in Ruhstorf

Innovative Antriebstechnik aus der Region als Schlüssel für eine sichere und nachhaltige Energieversorgung

Ruhstorf an der Rott. Wenn sich gewaltige Windturbinen drehen und dabei elektrische Energie erzeugt wird, beginnt die eigentliche Wertschöpfung oft im Verborgenen – in hochspezialisierten Generatoren und Antriebssystemen. Genau dort setzt die Arbeit der Flender GmbH an, die der Bundestagsabgeordnete Hans Koller nun am Standort Winergy in Ruhstorf gemeinsam mit Vertretern des Unternehmens näher kennenlernen konnte.

Gemeinsam mit Dr.-Ing. Andreas Jöckel, Dr. Gunther Elender und Dieter Janecek erhielt MdB Koller einen umfassenden Einblick in Produktion, Service und Entwicklung – einschließlich eines der größten Prüffelder für Windgeneratoren in Europa.

„Hier durchläuft gerade ein neu entwickelter Generator seinen gesamten Lebenszyklus“ erklärte Andreas Jöckel und deutete auf einen tonnenschweren Generator im Prüffeld. „So stellen wir sicher, dass unsere Systeme unter realen Bedingungen zuverlässig funktionieren und höchsten Qualitätsanforderungen entsprechen.“ Damit wurde eindrucksvoll greifbar, was sonst im Verborgenen bleibt: Jeder neu entwickelte Generator wird unter Extrembedingungen getestet, bevor er weltweit in Windkraftanlagen zum Einsatz kommt – ein entscheidender Schritt für Versorgungssicherheit und Effizienz.

Die Flender GmbH zählt zu den weltweit führenden Herstellern von Antriebstechnik und ist insbesondere im Bereich der Windenergie globaler Marktführer. Mit rund 8.500 Beschäftigten – etwa die Hälfte davon in Deutschland – und einem Jahresumsatz von rund 2,2 Milliarden Euro spielt das Unternehmen eine zentrale Rolle für die industrielle Wertschöpfung. Mehr als die Hälfte des Umsatzes entfällt auf Lösungen für die Windenergie, und Produkte des Unternehmens kommen heute in etwa jeder dritten Windturbine weltweit zum Einsatz. Seit über 40 Jahren ist Flender in diesem Bereich aktiv und hat die technologische Entwicklung maßgeblich geprägt.

MdB Koller zeigte sich beeindruckt von der technologischen Leistungsfähigkeit am Standort: „Wir als Region können sehr stolz sein, einen solchen Standort bei uns zu haben.“ Der direkte Einblick habe deutlich gemacht, wie entscheidend industrielle Innovation für die Energiewende ist: „Es war ein wirklich spannender Austausch – und es zeigt sich ganz klar: Nur mit solchen Unternehmen kann es auch vorangehen.“

Mit Blick auf die energiepolitische Dimension ergänzte Koller: „Die Energiewende braucht nicht nur politische Ziele, sondern vor allem Unternehmen, die diese technologisch umsetzen. Genau das passiert hier in Ruhstorf.“ „Gleichzeitig wird unsere Energieversorgung künftig auf mehreren Standbeinen beruhen müssen – Windenergie ist dabei ein zentraler Baustein, aber Teil eines insgesamt breit aufgestellten, dezentralen Systems inklusive Speichertechnologien.“ Außerdem unterstrich er die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen: „Damit solche Innovationen auch in Zukunft in Deutschland entstehen, braucht es Planungssicherheit und eine klare Unterstützung für unsere Industrie.“

Der Besuch machte deutlich, dass moderne Antriebstechnik eine Schlüsselrolle für eine sichere, bezahlbare und nachhaltige Energieversorgung spielt. Der Standort Ruhstorf steht exemplarisch für die Verbindung von industrieller Stärke, technologischer Innovation und Energiewende – und zeigt, dass die Transformation der Energieversorgung maßgeblich in den Unternehmen vor Ort gestaltet wird.