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Hans Koller

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Bundestagsabgeordneter Hans Koller erfüllt Vorlese-Versprechen – Viertklässler der Grundschule Büchlberg stellen unzählige Fragen

Büchlberg. Ein Adventsvormittag voller Geschichten, Neugier und Politik zum Anfassen: Bundestagsabgeordneter Hans Koller besuchte die 4. Klassen der Grundschule Büchlberg, um im Rahmen des bundesweiten Vorlesetags – wenn auch mit Verspätung – aus Weihnachtsgeschichten anderer Länder vorzulesen.

Ursprünglich hätten die Schülerinnen und Schüler mit ihren Klassenlehrerinnen Kerstin Thoma-Maderer und Elisabeth Hofmann,  Hans Koller bereits im November begrüßen wollen. Doch ein wichtiger Termin im Münchner Landtag kam dazwischen. Sein Versprechen löste der Abgeordnete nun ein – sehr zur Freude der Kinder.

Weihnachten in Australien und viele brennende Fragen

Koller las den Viertklässlern unter anderem vor, wie Weihnachten in Australien gefeiert wird – mit Sonne, Strand und Picknick statt Schnee und Glühwein. Die rund 50 Kinder hörten aufmerksam zu und ließen die Gelegenheit nicht ungenutzt, dem Politiker anschließend ein wahres „Fragenfeuerwerk“ zu stellen.

Wie schaut Weihnachten bei dir aus?“, wollten die Kinder wissen. Koller erzählte von seiner Familie, seinen Traditionen – und dass er sich vom Christkind vor allem mehr Zeit wünsche.

Weitere Fragen folgten Schlag auf Schlag:
Was hast du dir als Kind gewünscht?“, „Wie alt bist du?“ (54), „Wie groß ist dein Wahlkreis?“ – „38 Gemeinden, fast 100 Kilometer von Nord nach Süd“, erklärte er.

Politikunterricht live: Demokratie im Alltag begreifen

Der Besuch war eingebettet in den HSU-Unterricht zum Thema Gemeinde und Demokratieerziehung. Entsprechend politisch wurde es in der anschließenden Gesprächsrunde:

Willst du Bundeskanzler werden?
Koller lachte: „Das geht nicht so schnell. Außerdem muss man dafür auch gewählt werden. Sowas kann man nicht planen, man muss gewählt werden und ich bin sehr stolz einer von 630 Abgeordnete aus ganz Deutschland zu sein. Das ist für mich eine sehr große Ehre, hier dabei sein zu dürfen.“

Geduldig erklärte er den Kindern, wie oft er in Berlin ist („alle zwei Wochen, insgesamt etwa drei Wochen pro Monat“), wie Plenarsitzungen, Ausschüsse und Debatten ablaufen und dass die Tage dort manchmal bis Mitternacht dauern. „Ich schlafe meistens nur fünf Stunden – eigentlich zu wenig“, gab er zu.

Auch über seine jüngsten Aufgaben berichtete Koller: von einer Wirtschaftsdelegation nach Israel, Begegnungen mit dem Bundeskanzler und der Arbeit im Umweltausschuss.

Vom Wirt zum Bundespolitiker

Beeindruckt zeigten sich die Schülerinnen und Schüler, als Koller seinen eigenen Werdegang schilderte:

Gasthaus, Landwirtschaft, 2. Landrat, und seit Februar 2025 schließlich Bundestagsabgeordneter. „Mit 24 war ich zum ersten Mal im Gemeinderat. Politik hat mich immer interessiert, aber so etwas kann man nicht planen – man wird gewählt.“

Er erklärte auch, dass es im Bundestag keine festen Arbeitszeiten gibt und dass derzeit 630 Abgeordnete aus ganz Deutschland dort arbeiten.

Was sich der Abgeordnete wünscht

Auf die Frage, was sein größtes politisches Ziel sei, antwortete Koller nachdenklich:
„Ich möchte Politik machen, bei der Menschen wieder zufriedener werden. Frieden, Freiheit und Wohlstand müssen wir bewahren – dafür sind wir alle gefordert.“

Ob er schon einmal auf der Straße erkannt worden sei? „Ja, ziemlich oft“, sagte er schmunzelnd.

Ein Vormittag, der nachwirkt

Zum Schluss bedankten sich die beiden Lehrkräfte und die stellvertretende Schulleitung Stefanie Unter für Kollers Besuch. Für die Kinder war es eine rare Gelegenheit, einem Bundespolitiker ganz unmittelbar Fragen zu stellen – und Antworten auf Augenhöhe zu bekommen.

Ein besonderer Adventsbesuch, der weit über das Vorlesen hinausging und politische Bildung lebendig machte.