Über die Zukunft des Industriestandorts Niederbayern und geplante Investitionen informierten sich der Bundestagsabgeordnete Hans Koller und Bezirksrat Stephan Gawlik bei einem Besuch der SUMIDA Components & Modules GmbH in Erlau bei Obernzell. Empfangen und durch den Austausch geführt wurden die Gäste von CEO Klaus Neumeier, der die technologische Bedeutung des Standorts und die Zukunftspläne des Unternehmens vorstellte.
Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Bedeutung des Standorts Erlau für die internationale SUMIDA-Gruppe und die geplanten Investitionen in den weiteren Ausbau der Produktion. Wie CFO Thomas Mötsch erläuterte, plant das Unternehmen für 2026 und 2027 Investitionen von mindestens 5,5 Millionen Euro in Maschinen, Anlagen und Infrastruktur. Damit sollen zusätzliche Produktionskapazitäten geschaffen und qualifizierte Industriearbeitsplätze in der Region langfristig gesichert und weiterentwickelt werden.
Ein wichtiger Wachstumstreiber ist ein strategisch bedeutender Großauftrag eines US-amerikanischen Automobilherstellers. Die in Erlau entwickelten innovativen Ferritwerkstoffe und Kerntechnologien konnten nach mehrjähriger Entwicklungsarbeit erfolgreich zur Serienreife gebracht werden. Dies eröffnet neue Perspektiven, erhebliche Produktionsvolumina wieder in Bayern zu realisieren. So sollen in diesem Zusammenhang am Standort in Obernzell-Erlau 60 neue Arbeitsplätze entstehen und die Produktion im Ferritbereich von aktuell 150 Tonnen pro Jahr auf 800 Tonnen p.a. mehr als verfünfacht werden.
Hans Koller zeigte sich beeindruckt von der technologischen Kompetenz und den Zukunftsplänen des Unternehmens: „SUMIDA ist ein hervorragendes Beispiel dafür, dass internationale Wettbewerbsfähigkeit und industrielle Wertschöpfung in Bayern erfolgreich zusammenpassen. Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten brauchen wir Unternehmen, die investieren, Innovationen vorantreiben und Verantwortung für ihre Standorte übernehmen.“
Auch Bezirksrat Stephan Gawlik betonte die Bedeutung des Unternehmens für die Region: „SUMIDA ist ein wichtiger Arbeitgeber und Technologiestandort in Niederbayern. Investitionen in dieser Größenordnung sind ein starkes Signal für unsere Region. Es ist wichtig, solche Unternehmen zu unterstützen und die Rahmenbedingungen für industrielle Arbeitsplätze und wirtschaftliches Wachstum zu stärken.“
CEO Klaus Neumeier unterstrich, dass SUMIDA bewusst auf den Standort Erlau setzt: „Wir sind überzeugt von den Kompetenzen unserer Mitarbeiter und den technologischen Möglichkeiten hier in Niederbayern. Die Auszeichnung als „Top-Unternehmen Niederbayerns 2026“ im Bereich Nachhaltigkeit unterstreicht zusätzlich den Anspruch von SUMIDA, wirtschaftlichen Erfolg, technologische Innovation und verantwortungsvolles Handeln miteinander zu verbinden.