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Hans Koller

Zukunftsorientiert, bürgernah, verläßlich

„Jetzt wird’s Ernst!“ – Vom Wahlkampfslogan ins Rathaus

Pocking. „Jetzt wird’s Ernst!“ – Mit diesem Slogan zog Ernst Geislberger-Schießleder in den Wahlkampf und setzte sich als 33-jähriger Underdog überraschend gegen seine Mitbewerber durch. Rund 100 Tage nach seinem Amtsantritt begrüßte der neue Bürgermeister den Bundestagsabgeordneten Hans Koller im Rathaus. Zwischen Aufbruchsstimmung, neuen Projekten und den Herausforderungen des kommunalen Alltags ging es um die Zukunft der Stadt Pocking – und darum, wie Bund und Kommunen diese gemeinsam gestalten können.

Für Hans Koller war der Wahlsieg des jungen Bürgermeisters alles andere als selbstverständlich. „Du hast einen beeindruckenden Wahlkampf geführt und kannst auf dieses Ergebnis wirklich stolz sein. Es war keine einfache Ausgangslage – umso bemerkenswerter ist das Vertrauen, das dir die Bürgerinnen und Bürger entgegengebracht haben.“

Geislberger-Schießleder blickte auf seine ersten Monate im Amt zurück. „Die ersten rund 100 Tage sind wie im Rausch vergangen“, sagte er. Durch die personellen Veränderungen habe sich auch im Stadtrat eine neue Dynamik entwickelt. Wir wollen Dinge anpacken und voranbringen.“ Gleichzeitig machte der Bürgermeister deutlich, dass dieser Erfolg nicht allein sein Verdienst sei. „Das war keine One-Man-Show. Hinter diesem Wahlerfolg stand ein großes Team. Dafür bin ich dir und allen Unterstützern aus der Region sehr dankbar.“

Ein Thema, das beide besonders positiv bewerteten, war das Sondervermögen des Bundes. Rund 2,2 Millionen Euro fließen daraus nach Pocking und eröffnen der Stadt zusätzliche Möglichkeiten für notwendige Investitionen. Für Geislberger-Schießleder ist das eine wichtige Unterstützung. Koller erinnerte daran, dass die Diskussion über das Sondervermögen anfangs durchaus kontrovers geführt worden sei. „Das Sondervermögen wurde zu Beginn von vielen kritisch gesehen. Wenn ich heute sehe, dass Städte wie Pocking dadurch mehr als zwei Millionen Euro für wichtige Zukunftsinvestitionen erhalten, zeigt das aber auch, wie sinnvoll diese Mittel eingesetzt werden können. Sie helfen nicht nur Pocking, sondern zahlreichen Kommunen in ganz Deutschland ganz konkret weiter.“

Im weiteren Verlauf des Gesprächs rückte die Handlungsfähigkeit der Kommunen in den Mittelpunkt. Beide waren sich einig, dass steigende Standards und immer umfangreichere Vorgaben die Umsetzung vieler Projekte erschweren. Koller konnte dabei auf seine langjährige Erfahrung in der Kommunalpolitik zurückgreifen. „Aus über 30 Jahren Kommunalpolitik weiß ich genau, welche Herausforderungen unsere Städte und Gemeinden tagtäglich bewältigen müssen. Gerade deshalb liegen mir die Kommunen besonders am Herzen.“

Immer häufiger werde es schwieriger, notwendige Infrastrukturmaßnahmen zu erklären und umzusetzen. „Standards steigen ständig weiter an und damit leider oft auch die Bürokratie. Das erleben wir beim Bauen, bei Infrastrukturprojekten oder Genehmigungsverfahren. Genau das macht viele Vorhaben unnötig kompliziert.“

Zum Abschluss des Gesprächs unterstrich Hans Koller noch einmal, warum ihm die Antrittsbesuche bei den neu gewählten Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern so wichtig sind. „Wir müssen uns persönlich gar nicht erst kennenlernen. Mir geht es darum, noch einmal ein klares Signal zu senden: Für unsere Kommunen gibt es von meiner Seite jederzeit einen kurzen Draht und ein offenes Ohr.“

Auch Geislberger-Schießleder begrüßte diesen engen Austausch ausdrücklich. „Ich schätze deine Präsenz und deinen Einsatz für die Region sehr – sowohl im Wahlkampf als auch jetzt in deiner Arbeit als Bundestagsabgeordneter. Gerade dieser direkte Kontakt ist für uns Kommunen von großem Wert.“